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Asteroide Apophis: attenzione!  Il Dio della Distruzione visita la Terra |  Vita e conoscenza

Asteroide Apophis: attenzione! Il Dio della Distruzione visita la Terra | Vita e conoscenza

Unsere Erde bekommt Besuch. Von der Sorte, die man sich überhaupt nicht wünscht. Ein monströser Killer-Asteroid ist auf dem Weg zu uns. Unter Astronomen löst er Schaudern aus. Es ist Apophis, benannt nach dem altägyptischen Gott der Zerstörung. Schon jetzt bereiten sich Forscher auf seine Ankunft vor.

BILD sagt, wann der ungebetene Gast vor der Tür stehen wird und was dann passiert.

In nur noch fünf Jahren, ausgerechnet am Freitag, dem 13. April 2029, wird Apophis unserer Erde sehr, sehr nahekommen. Nach jetzigen Berechnungen soll der 350 Meter große Brocken, der als Killer-Asteroid gelten kann, nur ganz knapp an unserem Planeten vorbeifliegen. Und zwar knapp unterhalb der geostationären Umlaufbahn. Berechnet wurde ein Abstand von nur rund 31 000 Kilometern. Für Weltall-Dimensionen ist das weniger als ein Wimpernschlag.

Forscher planen Erkundung

Schon jetzt ruft der Asteroid die Forscher auf den Plan. Nein, sie arbeiten nicht an Evakuierungsplänen, sondern wollen die Chance nutzen, um das Weltraum-Monster näher zu beobachten. Denn es wird nicht sein letzter Besuch sein.

Ein Team der Universität Würzburg arbeitet an Konzepten für Missionen mit Kleinsatelliten, die Apophis erkunden sollen. Sie müssten rechtzeitig vorher gestartet werden, um den Asteroiden zu besuchen. Die Forscher möchten herausfinden, wie der Asteroid aus der Nähe aussieht, wie seine Flugbahn beeinflusst wird und wie man einen möglichen Einschlag verhindern könnte. Seit Jahren arbeiten Experten weltweit an der Frage: Was können wir einem Killer-Asteroiden überhaupt entgegensetzen?

Einschlag hätte verheerende Folgen

Es ist eine einmalige Chance, denn Apophis gilt als potenziell gefährlicher Erdbahnkreuzer und wird uns auf seiner Bahn durchs Sonnensystem noch öfter nahekommen. Eines Tages vielleicht zu nahe? Was dann passieren würde, sagte Prof. Jonathan Männel von der Julius-Maximilians-Universität Würzburg dem Wissensmagazin Scinnex: [–>„Allein der Einschlagskrater dürfte einen Durchmesser von einigen Kilometern haben, und die Wucht des Aufpralls könnte eine Fläche von der Größe Mitteleuropas verwüsten.“

Astronomen befürchten schon seit Jahren, dass der Asteroid eines Tages auf der Erde einschlagen könnte.

Vorbeiflüge sind chaotisch

Auch der Raumfahrtingenieur Rainer Kresken von der Europäischen Raumfahrtagentur ESA sieht die Situation kritisch: [–>„So ein Vorbeiflug ist immer chaotisch. Es gibt ein imaginäres Schlüsselloch. Wenn Apophis bei seinem nächsten Besuch 2029 dort hindurchfliegt, wird er in nächster Zukunft mit der Erde zusammenstoßen. Das ist zwar unwahrscheinlich, aber möglich. Schon eine kleine Änderung der Flugbahn kann große Auswirkungen haben.“

Immerhin: Nach Berechnungen der US-Weltraumbehörde Nasa soll eine Kollision in den nächsten 100 Jahren nicht geschehen. Aber wer weiß das schon mit Sicherheit.

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